Jugendförderung Ziele
Lebensfreude
"Lasst uns dafür sorgen, dass in unseren Wohnungen und in unseren Schulen gesungen und Musik gemacht wird, auf dass die Nachwachsenden lernen, daran Freude zu haben. Es wird Zeit für jene Sprache, die unsere Seele ohne Umwege erreicht."
Helmut Schmidt
Geistesbildung und Persönlichkeitsentwicklung
Musikalische Förderung der Jugend ist offensichtlich auch unabdingbar
für Geistesbildung und Persönlichkeitsentwicklung. Die sogenannte
Bastian-Studie spricht von positiven Einflüssen intensiver
Beschäftigung mit Musik, und zwar von Verbesserung des
Sozialverhaltens, Erhöhung des IQ-Werts, Kompensation von
Konzentrationsschwächen und Verbesserung von schulischen Leistungen.
Zitat gemäß der sogenannten Bastian-Studie
Ästhetische Erfahrung
Wenn die Nahrung, die wir den Kindern geben, so schlecht wäre wie die
Musik, die wir ihnen zumuten, dann wären sie schon lange nicht mehr am
Leben.
Zoltán Kodály, ungarischer Komponist und Musikpädagoge
Niemand ist zu groß, um für die Kleinen zu schreiben, lautete Devise von Zoltán Kodály. Man traut den Kindern zu Unrecht nicht zu, dass sie etwas suchen, das größer ist als sie selbst. Wenn man Kinder genau beobachtet, sieht man, wie sie sich anstrengen wollen, wie das Nichtwissen, Nichtkönnen ihnen fast weh tut und wie sie ihre Sinneseindrücke immer steigern wollen. Vielleicht weichen wir Erwachsene ins Pädagogische aus, wenn wir in Bereiche hineinkommen, wo unser Generationenvorsprung nicht mehr so signifikant ist. Im Bereich der ästhetischen Erfahrung kommt man mit dem Erklären an Grenzen. Aber Kinder erwarten gar nicht, dass Erwachsene immer schon alles wissen. Wichtiger ist das geteilte Musikerlebnis. Erwachsene sollten mit Kindern die Musik hören, die ihnen selbst nahe geht. Davon werden die Kinder berührt.
Zoltán Kodály, ungarischer Komponist und Musikpädagoge
Niemand ist zu groß, um für die Kleinen zu schreiben, lautete Devise von Zoltán Kodály. Man traut den Kindern zu Unrecht nicht zu, dass sie etwas suchen, das größer ist als sie selbst. Wenn man Kinder genau beobachtet, sieht man, wie sie sich anstrengen wollen, wie das Nichtwissen, Nichtkönnen ihnen fast weh tut und wie sie ihre Sinneseindrücke immer steigern wollen. Vielleicht weichen wir Erwachsene ins Pädagogische aus, wenn wir in Bereiche hineinkommen, wo unser Generationenvorsprung nicht mehr so signifikant ist. Im Bereich der ästhetischen Erfahrung kommt man mit dem Erklären an Grenzen. Aber Kinder erwarten gar nicht, dass Erwachsene immer schon alles wissen. Wichtiger ist das geteilte Musikerlebnis. Erwachsene sollten mit Kindern die Musik hören, die ihnen selbst nahe geht. Davon werden die Kinder berührt.
Zitat FAZ 6.12.2007, Feuilleton, Interview mit der Kindheitsforscherin Donata Elschenbroich (Deutsches Jugendinstitut, München)